Reise

A Single Road: Die schönsten Straßen der Welt

In der Hitze von Tarifa lernen die beiden Freerideprofis, Filmemacher und BMW Athleten Matthias Mayr und Matthias Haunholder das Kiteboarden, um sich in der Antarktis schneller fortbewegen zu können.

Fotos
M-Line Freeski TV PRO/Matthias Haunholder and Matthias Mayr

Hier fahren wir auf einer Straße bei knapp 40 Grad in der Nähe von Tarifa. Das Ziel? Uns auf Bedingungen von bis zu –50 Grad Celsius vorbereiten. Klingt vielleicht paradox, ist aber Teil eines langen Vorbereitungsplans. Im November werden wir mit dem BMW X3 von Buenos Aires an die Südspitze Südamerikas fahren und von dort in die Antarktis fliegen.

Bei Expeditionen ist man dort komplett auf sich selbst gestellt. Das gesamte Material – bis zu 100 Kilo pro ­Person – müssen wir auf Schlitten in unsere Basislager mitziehen.

„No Man’s Land“ heißt das ­Projekt – wir wollen mit Skiern im höchsten Gebirge des Kontinents Gipfel besteigen und abfahren, wo noch kein Mensch auf Skiern gefahren ist. Aus dem Inlandeis des Südpolargebiets ragt ein Gebirgszug mit Gipfeln bis zu 4900 Meter Höhe. Der höchste Berg der Antarktis steht auch auf unserer Liste.

Bei Expeditionen ist man dort komplett auf sich selbst gestellt. Das gesamte Material – bis zu 100 Kilo pro ­Person – müssen wir auf Schlitten in unsere Basislager mitziehen. Deswegen auch das „Trainingslager“ in der Hitze von Tarifa. Hier lernten wir die Technik des ­Kiteboardens – damit wir uns in der Antarktis mithilfe von Gleitschirmen schneller fortbewegen können.

Wir werden einen Monat im ewigen Eis sein. Wenn dort Stürme aufkommen, kann es richtig ungemütlich ­werden. Aber das sind wir gewohnt. Bei unserer letzten Expedition für unseren letzten Film mussten wir in Ostsibirien auch bei –55 Grad zelten.

01.12.2017